Statistik

Wie werden die versendeten Briefe gezählt?

Wie ermittelt man die Anzahl von dezentralen Briefsendungen mit hunderten, tausenden oder gar hunderttausenden Absendern?

Anders als in der digitalen Welt, wo jeder einzelne Klick irgendwo gespeichert und ausgewertet wird, ist es nicht wirklich einfach, versendete Briefe aus ganz Deutschland zu zählen. Nur die Deutsche Post wird genaue Angaben zur Anzahl an eine bestimmte Adresse zugestellter Briefe machen können.

Für die Aktion „Post-Demokratie“ bleibt, mit Rücksicht auf möglichst geringen administrativen und finanziellen Aufwand, zur Ermittlung der versendeten Briefe nur folgende Möglichkeit:

  • Die Mitmacher erhalten eine Nachricht auf einem digitalen Endgerät, mit der Bitte, den Versand des Briefs durch Drücken eines Knopfes zu bestätigen.
  • Für diese Rückmeldungen wird auf nur einen Kanal gesetzt, um Überschneidungen von Meldungen durch mehrere Kanäle zu vermeiden.
  • Ein Newsletter mit Bestätigungsknopf kommt kostentechnisch nicht in Frage. Zudem wäre die Betreuung von so vielen E-Mail-Adressen ein Datenschutz-Risiko für die Aktion. Daher kommt eine Abstimmungsmöglichkeit per Newsletter oder Nutzerregistrierung, bei denen mindestens die E-Mail-Adresse hinterlegt ist, nicht in Frage.

Daher bleibt, nach reiflicher Überlegung der genannten Punkte, nur folgendes:

Die Ermittlung der Menge an versendeten Briefen erfolgt über einen Telegram-Kanal. Smartphones sind praktisch flächendeckend in der Bevölkerung vorhanden und die Meisten haben nur eine Telefonnummer – somit ist die Zuordnung Mensch <> Brief so gut wie möglich gegeben.

Folge dem Telegram-Kanal „Aktion Post-Demokratie“. Du erhältst einige Tage vor der nächsten Briefwelle eine Mitteilung, mit der Bitte, den Brief in den folgenden Tagen zu verfassen und am Stichtag abzusenden.

Einen Tag nach dem Versandtag erscheint im Telegram-Kanal eine Nachricht, mit der Möglichkeit mit dem dort bereitgestellten Knopf den Versand zu bestätigen.